Nerd-Girl?

Damals, in den 80-igern, als ich Jugendliche war, da gab es den Begriff „NERD-Girl“ noch nicht (vermutlich gab es den Begriff „NERD“ im deutschen Sprachgebrauch auch nicht); da war ich ganz schön allein mit meiner Begeisterung für eine uralte Fernsehserie namens „Raumschiff Enterprise“, eine Filmreihe aus den 70-igern, die „Krieg der Sterne“ hieß  und ein Buch aus den 50-igern, das den Titel „Der Herr der Ringe“ trug. Als ich mit etwa 17 über die kirchliche Jugendarbeit ein paar Jungs kennenlernte, die ein Spiel namens „D&D“ spielten, öffnete sich mir das Tor zu einer neuen Welt, an dem ich gefühlt schon seit Jahren gekratzt hatte. Tascha, 50

Gerade als Mädchen habe ich oft erlebt, dass die Leute dachten: „Hier, Sims darfste spielen“ oder vielleicht einen Reiterhof-Simulator und das war’s dann auch.
Aber dadurch, dass die Teamer, die ich damals kennengelernt habe, nach der Konfirmation, auch alle solche Interessen hatten, konnte ich sagen „ich spiele gern ‚richtige‘ Video-Spiele“. In der Schule haben halt die Jungs Videospiele gespielt und die Mädchen waren eher mit Klamotten beschäftigt. In der Gemeinde hat mich keiner schräg angeguckt, wenn ich über meine Games reden wollte.  Lena, 21

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